A n t e n n e n - K o p p l e r  L C - T P


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     LOC: JO51PL

Ermittlung der Notwendigkeit eines Antennenkopplers, als LC-TP


grundstromkreis

In die Felder, mit hellblauem Hintergrund, können eigene Werte eingetragen werden:             

Am senderseitgen Ende einer Antennenspeiseleitung wurde, bei einer Frequenz von MHz,
eine komplexe  Impedanz  ZA = (  j ) Î© gemessen.   In einem System, mit ei-
nem Wellenwiderstand   Z0 = Z TX = Ω errechnet man einen  Reflexionsfaktor r =   .
Daraus ergibt sich ein SWR von .  Das Quadrat  von r, multipliziert mit der verfügbaren 
Senderleistung von W,  bildet die  reflektierte Leistung von  W.  Nutzbar wäre  noch
eine Leistung  von W. Ist das SWR  >  3 ,regelt der Sender die Leistung runter und eine Reduzierung der Ausgangsleistung erfolgt.                                             


Berechnung eines Kopplers für das Antennensystem, als Tiefpass



Koppler_auf


Koppler_auf

Koppler_ab

Koppler_ab

Die Berechnung des Antennenkopplers erfolgt durch: 1. Kompensation des Blindwider-
stands XA  und 2. Anpassung  der  Senderimpedanz   an  den  reellen  Widerstand RA,
durch Transformation. G3NYH hat diese Stufen  in  Formeln für Xp und Xs zusammen-
gefasst, nachzulesen auf der Webseite:          G3HNY-Koppler                                   


Für den Tiefpass gelten vier Bedingungen:

1. ZTX < RA und +XA   2. ZTX < RA und -XA   3. ZTX > RA und +XA   4. ZTX > RA und -XA  

Für  ZA = ( j ) Ω wird  eine  angewendet. Der Blindwiderstand des Kondensators C  beträgt Xp = Ω   und    der Blindwiderderstand der Spule L beträgt XS = Ω.                                            

Der Koppler besteht aus : L = µH ;  C = pF

Die Wechselspannungsquelle Uq des Senders erzeugt eine Spannung von   V. Bei Anpassung beträgt die Ausgangsspannung U1, des Senders,   V. Der Strom I1 , durch die Spule, ist   A.  Die Güte der Spule sei    . Aufgrund des Verlustwi-
derstands  der Spule  von  Î©  entsteht eine Verlustleistung von  PVL= W.  Die  Spule  bestimmt  im Wesentlichen  die  Verluste  des Kopplers. An ZA liegt eine Span-
nung von U2= V. Daraus  ergibt sich  eine Ausgangsleistung  P2= W.  Der  
Wirkungsgrad eta =  %.                                                                                  


Schaltet man zwischen Sender und Koppler einen Strombalun ( Mantelwellensperre ), mit einer Durchgangsdämpfung a=  dB , sinkt die Ausgangsleistung  auf  %  Sie beträgt dann  W , bei einem Wirkungsgrad von %.